Die Ergebnisse zeigen, dass die Personen ihre eigene Ernährung mit ihren zukünftigen Kindern teilen wollen. Vegetarisch lebende Personen wollen ihre Kinder ebenfalls vegetarisch ernähren, vegan lebende Personen ihre Kinder ebenfalls vegan. Nur insgesamt 11,2 % der Befragten sind sich hier unsicher. Die Option, die Kinder auch mit Fleisch zu ernähren, ist nur für eine Minderheit der befragten Personen denkbar. Vegan lebende Personen stimmen dieser Aussage deutlich seltener zu (5,6%) als vegetarisch lebende (24%).
Herzlich willkommen auf dem Blog zur Studie "Vegetarisch-Vegane-Lebenswelten". Mit insgesamt mehr als 3000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern finden Sie hier die umfangreichste deutschsprachige Untersuchung zu dem Leben vegetarisch und vegan lebender Menschen (2011 -2012).
Montag, 26. November 2012
Die Kinder später vegetarisch oder vegan ernähren?
Teilnehmerinnen und Teilnehmer ohne eigene
Kinder beantworteten die Frage: „Wie würden
Sie Ihre Kinder (unter 12 Jahre) ernähren?“.
Sonntag, 30. September 2012
Vegetarisch-Vegane Familien
In unseren folgenden Veröffentlichungen
beschäftigen wir uns nun näher mit vegetarisch-veganen Lebenswelten von
Familien mit Kindern. An unserer ersten Befragung nahmen 369 Personen mit
Kindern teil. Insgesamt gaben diese Personen an, dass sich davon 213
Kinder vegetarisch und 102 Kinder vegan ernähren.
Folgende Fragen sind in diesem Kontext
interessant:
- Wie begründen Eltern ihrem Kind/ Ihren Kindern gegenüber die vegetarisch-vegane Lebensweise?
- Wie vertreten vegetarisch-vegane Kinder ihre Lebensweise in der Öffentlichkeit?
- Gibt es aufgrund der vegetarischen/veganen Ernährung von Kindern Konflikte mit anderen Personen und Institutionen?
Antworten auf diese und weitere Fragen
werden wir in den kommenden Beiträgen veröffentlichen.
Samstag, 25. August 2012
Akzeptanz vegetarischer und veganer Ernährung bei Kindern
Hier geht es um die
Frage, ob die vegetarische bzw. vegane Ernährung von eigenen Kindern (unter 12
Jahren) als gesellschaftlich voll akzeptiert eingeschätzt wird. Die Ergebnisse (siehe Abbildung) zeigen, dass nur eine Minderheit der befragten Personen (insgesamt 6,7 %) der Meinung ist, dass die vegetarische
Ernährung von eigenen Kindern gesellschaftlich voll akzeptiert ist. Die
Mehrheit ist der Ansicht, dass dies eher nicht (50,7 %) bzw. überhaupt nicht
(7,2%) der Fall sei. Es zeigt sich in Folgeanalysen, dass vegan
lebende Personen die Akzeptanz vegetarischer Ernährung bei Kindern etwas höher
einschätzen, als vegetarisch lebende.
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| „Meinen Sie, die vegetarische Ernährung von eigenen Kindern (unter 12 Jahren) ist aktuell (2011 in Deutschland/Österreich und der Schweiz) gesellschaftlich voll akzeptiert?“ |
Ebenfalls nur eine Minderheit der befragten Personen (insgesamt
1,3 %) ist der Meinung, dass die vegane
Ernährung von eigenen Kindern gesellschaftlich voll akzeptiert ist (siehe Abbildung unten). Die absolute
Mehrheit ist der Ansicht, dass dies eher nicht (33,6 %) bzw. überhaupt nicht (59,3 %) der Fall sei.
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| „Meinen Sie, die vegane Ernährung von eigenen Kindern (unter 12 Jahren) ist aktuell (2011 in Deutschland/Österreich und der Schweiz) gesellschaftlich voll akzeptiert?“ |
Dienstag, 31. Juli 2012
Ausnahmen bei veganer und vegetarischer Ernährung
Die Frage
lautete: "Haben Sie in den letzten 12 Monaten mal eine Ausnahme bei
Ihrer Ernährung gemacht?" (z.B. bei veganer Ernährung Margarine mit etwas
Milch konsumiert? Oder bei vegetarischer Ernährung z.B. ein Produkt mit
Gelatine gegessen?). Es zeigt sich: 45, 7 % der Personen geben an, in den letzten 12 Monaten keine
Ausnahmen bei ihrer Ernährung gemacht zu haben. Vegan lebende Menschen sind
hier mit 53,2 % etwas konsequenter als vegetarisch lebende.
Ausnahmen
treten eher unterwegs als zuhause auf und, damit verbunden, eher dann, wenn das
Angebot als alternativlos wahrgenommen wurde. Es zeigt sich weiter, dass
Personen in Gesellschaft in Situationen geraten, in denen sie dann darauf verzichten,
ihre Ernährungsweise konsequent beizubehalten. Dies geschieht teilweise aus
Unwissenheit, aus Versehen oder aus Rücksicht um die äußeren Umstände
(Beispielsweise bei einem Geschenk, welches angenommen wird oder bei Freunden,
die beim Kochen aus Versehen nicht völlig vegane Zutaten verwenden.) Ein Teil
der Personen macht gelegentlich aber auch bewusste Ausnahmen (z.B. vegetarisch
lebende Teilnehmer bei Weingummi mit Gelatine und vegane bei Honig).
Sonntag, 17. Juni 2012
Soziale Eingebundenheit der vegetarisch-veganen Lebensweise
Hier steht die Frage im Mittelpunkt, wie Menschen mit ihrer vegetarisch-veganen Lebensweise in Gesellschaft umgehen. Eingeleitet wurden die Fragen in der Studie mit folgendem Satz: „Nun geht es darum, wie Sie sich verhalten, wenn Sie mit Personen zusammen sind, die sich nicht vegetarisch oder vegan ernähren!"
Ergebnis:
Es zeigt sich, dass die Mehrheit der Personen gerne und häufig mit anderen Personen diskutiert und die eigene Ernährung offen thematisiert. Damit verbunden fühlen sich allerdings einige Personen zumindest gelegentlich sozial ausgegrenzt. Vor allem vegan lebende Menschen fühlen sich häufiger als „Außenseiter“ in Gesellschaft anderer Menschen.
Die genauen Ergebnisse lesen Sie hier.
Ergebnis:
Es zeigt sich, dass die Mehrheit der Personen gerne und häufig mit anderen Personen diskutiert und die eigene Ernährung offen thematisiert. Damit verbunden fühlen sich allerdings einige Personen zumindest gelegentlich sozial ausgegrenzt. Vor allem vegan lebende Menschen fühlen sich häufiger als „Außenseiter“ in Gesellschaft anderer Menschen.
Die genauen Ergebnisse lesen Sie hier.
Montag, 21. Mai 2012
Gesundheitsbewusstsein und Gesundheitswissen
In
Einklang mit früheren Ergebnissen (siehe das Dokument Nr. 9 „Gesundheitliche Aspekte“) schätzen vegetarisch lebende Menschen die vegane Ernährung von
Kindern deutlich kritischer ein, als vegan lebende Menschen. Hier wurde nun
geprüft, ob diese Einschätzung auf einem subjektiven Wissensmangel beruht.
Ergebnis: Die Ablehnung einer veganen Ernährung von Kindern bei Vegetariern
basiert nicht auf subjektiven Wissensdefiziten sondern auf subjektiven
Überzeugungen. Im Gegensatz dazu besteht bei der Gruppe „Wechselnd“ und der
Gruppe „Vegan“ ein deutlicher positiver Zusammenhang zwischen dem subjektiven Wissen und
der Bejahung einer veganen Ernährung bei Kindern.
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